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Filme für das Internet optimieren  
Filmkamera

Videos bestehen aus extrem viel Information (1 MB pro Sekunde und mehr), und sind daher für das Internet nur dann geeignet, wenn die Datenmenge drastisch reduziert wird. Dies kann erreicht werden durch

  • Verminderung der Bildanzahl pro Sekunde auf 10, max. 15 Bilder/s
     
  • Verkleinerung des Bildformats (die Standardgrößen sind 180 x 240 oder 240 x 320 Pixel)
     
  • Verringerung der Farben und Zwischentöne
     
  • Reduktion von Schärfe und Kontrast
     
  • Verzicht auf Stereoton
     
  • Komprimierung der Bilddaten
     
  • sehr knappe Szenenschnitte

Diese Maßnahmen führen zu einem erheblichen Qualitätsverlust, der umso größer wird, je kleiner die im Internet bereit zu stellende Datei sein soll.

Die Größe der Datei hängt sehr stark vom Wirkungsgrad der Komprimierung ab. Dieser ist umso größer, je weniger Pixel sich von Bild zu Bild verändern. Deshalb gilt

  • Keine Zoomeffekte (lieber aus der Zoomsequenz jeweils ein gutes Weitwinkel- und Telebild auswählen, und dieses jweils 1 Sekunde stehen lassen (10 bis 15 mal wiederholen)).
     
  • Keine Schwenks (Einzelbild benützen – siehe Zoomeffekte)
     
  • Kein Mitziehen bei bewegten Objekten (das Objekt soll sich bewegen, nicht der Hintergrund).
     
  • Am Hintergrund soll sich während einer Szene möglichst wenig ändern. Ein wenig strukturierter Hintergrund mit größeren Farbflächen ist immer besser.
     
  • Das Bild soll nicht wackeln. "Freihand" ist das kaum zu erreichen; für eine gute Qualität kommmt man ohne Stativ bzw. ohne Lagestabilisator nicht aus.
     

Schon beim Aufnehmen des Films sind also viele Details zu beachten, ohne die eine qualitativ ausreichende Präsentation im Internet nicht möglich ist.

Empfehlungen für das Schneiden der Internetversion

  • Stimmungsbild und Umgebung nur durch kurze, schnell wechselnde Szenen anreißen. Details gehen durch die Komprimierung sowieso verloren. Es geht mehr darum, die Fantasie anzuregen. Ein optimaler Komprimierungseffekt wird erreicht, wenn man ein konturenscharfes Bild benützt (sofern vorhanden), und dieses 10- bis 15-mal wiederholt.
     
  • Wenn Ton wichtig ist (z. B. Sprecher) nur Tonquelle zeigen (Hintergrund bleibt statisch).
     
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Letzte Änderung
15.11.2016
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