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Geschichte  
Curt von Knobelsdorff

Der Blaukreuz-Verein in Ansbach wurde im Jahre 1902 gegründet. Der erste hauptamtliche Mitarbeiter des deutschen Blauen Kreuzes, Curt von Knobelsdorff (siehe Bild), kam zu einer Informationsveranstaltung auch nach Ansbach. 7 Männer waren bereit, in Ansbach mit einer Suchtkrankenhilfe zu beginnen, und gründeten den heutigen Blaukreuz-Verein.

Aus den ersten Jahren ist leider nicht mehr viel bekannt. Die Veranstaltungen fanden in gemieteten Räumen statt, zuletzt im Tanzcafé Tivoli, und in der Herberge zur Heimat.

Als die Arbeit wuchs begann man sich nach eigenen Räumen umzusehen. Im Jahr 1922 konnte das heutige Vereinshaus in der Ansbacher Innenstadt, in dem sich damals die Gastwirtschaft "Drei Kaiser" befand, von der Hürner Brauerei gekauft werden.

Um 1920 wurde es notwendig, einen hauptamtlichen Mitarbeiter einzustellen. So kam die erste Diakonisse des Gemeinschafts-Diakonissen-Mutterhauses Hensoltshöhe (Gunzenhausen) nach Ansbach. Später kamen bis zu vier weitere Diakonissen hinzu.

Bis 1987, also fast 70 Jahre, waren Schwestern aus Gunzenhausen in der Ansbacher Gemeinde- und Blaukreuz-Arbeit angestellt. In der Nachkriegszeit leisteten sie für die Mitglieder und Freunde vielfältige Hilfestellung. So gehörte damals neben der Suchtkrankenarbeit auch eine Nähschule und eine Krankenpflegestation zum Angebot des Blauen Kreuzes. In den Jahrzehnten waren rund 80 Diakonissen im Blaukreuz-Dienst in Ansbach tätig.

Durch die Arbeit der Schwestern entstand eine enge Anbindung an das Diakoniewerk Hensoltshöhe.

Es existieren vielfältige Zeugnisse einer sehr regen Vereinsarbeit. Gemeinschaftspflege wurde schon damals als wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil der Suchtkrankenhilfe erkannt. Es gab Freizeitangebote, und oft war man am Sonntag mit den Fahrrädern gemeinsam unterwegs.

In den ersten Jahrzehnten bestand Suchtkrankenhilfe im Wesentlichen darin, dass sich die Helfer bemühten, Kontakt zu Ablkoholabhängigen zu bekommen, sie heimzubringen, wenn sie betrunken waren, sie zu besuchen, und immer wieder einzuladen. Gegen Ende der 60er Jahre gab es zunehmend mehr Informationen über Formen und Eigenschaften der Sucht.

Auch in Ansbach wurde mit einer Gesprächsgruppe - heute würde man sagen mit einer Selbsthilfegruppe - begonnen. Seitdem bildet diese Gruppenarbeit ein wesentliches Element des Hilfsangebotes.

1987 wurde klar, dass künftig keine Diakonissen mehr für die Blaukreuzarbeit in Ansbach zur Verfügung stünden. So wurde der erste Prediger aus der Evangelischen Hochschule Tabor in Marburg angestellt.

1998 kam ein zweiter Prediger dazu, der sich besonders um die Kinder- und Jugendarbeit kümmert.

Wir freuen uns, dass unsere Arbeit auch heute noch weiter wächst.


Hier finden Sie einige historische Bilder aus dem Verein

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31.05.2013
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